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   Pesseberichte u. sonstige Mitteilungen - “Waldesrauschen, Hörnerklang, Jagdgeschichten …” Seite 6
Männerchor Überlingen e.V.
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Der Überlinger Männerchor lud zu einem kurzweiligen Chor- und Orchesterkonzert in die Graf-Burchard-Halle Frickingen ein.  Bild: walz
Konzertgala in der Graf-Burchard-Halle
Überlingen -  Die Kapelle des Musikvereins Harmonie Lippertsreute, die Jagdhornbläsergruppe
Markdorf und „s'Rohrspatze-Duo“ boten unter der Regie des Männerchors Überlingen einen
gelungenen Abend in der Graf-Burchard-Halle
Das Motto passte zur Jahreszeit: „Waldesrauschen, Hörnerklang, Jagdgeschichten, froher Sang“. Das Waldes-
beziehungsweise Orchesterrauschen übernahm die Kapelle des Musikvereins Harmonie Lippertsreute, den Hörnerklang die
Jagdhornbläsergruppe Markdorf, Jagdgeschichten erzählte „s'Rohrspatze-Duo“ und froher Sang erklang aus den Kehlen
des Männerchors Überlingen.
Rund 400 Besucher der Konzertgala freuten sich über ein abwechslungsreiches Programm in der Graf-Burchard-Halle
Frickingen, organisiert vom Männerchor Überlingen. Dessen Vorsitzender, Bernhard Schäuble, räumte bei der Begrüßung
ein, dass die Veranstaltung in dieser großen, schönen Halle für den Verein ein Risiko gewesen sei, deshalb freue er sich
umso mehr über die große Resonanz. Das Orchester des Musikvereins Harmonie spielte sich unter Leitung von Uwe Keller
schnell in die Herzen der Zuhörer. Mit einem musikalischen Jagdmotiv aus Wagners Oper Tannhäuser und dem mit einem
Trompetensolo versehenen Stück „Die Post im Walde“ von Heinrich Schäfer bewies es sein großes Können und erntete viel
Applaus.
Kreisjägermeister Hartmut Kohler führte das Publikum in die Welt des „Hörnerklangs“ ein. Die Jagdhornbläsergruppe
Markdorf unter Leitung von Gustav Schechter übernahm die musikalische Umsetzung – vom Signal für das „Sammeln der
Jäger“ über den „Aufbruch zur Jagd“ bis zum „Halali“, das das Ende der Jagd anzeigt. Ergänzt wurde die Darbietung durch
zwei konzertante Stücke.
Nicht gerade Jägerlatein, aber kurios-witzige Jagdgeschichten gab „s'Rohspatze-Duo“ aus dem Linzgau mit „Waidmann“
Thomas Hepperle und „Treiber“ Reinhard Moser zum Besten. Der Männerchor Überlingen trug unter Leitung von Jochen
Meiers mit „O Täler weit, o Höhen“ und „Der Jäger Abschied“ Werke von Mendelssohn-Bartholdy vor. Am Klavier unterstützt
von Matthias Auer, brachten die Sänger den Jägerchor aus dem „Freischütz“ (Carl Maria von Weber) auf die Bühne. Auer
begleitete außerdem die Soloauftritte des mit seiner Stimme beeindruckenden Gasttenors Gerhard Rimmele und des
Chormitglieds Friedbert Beirer (Bass) aus der gleichen Oper. In kleiner Besetzung wirkten Instrumentalisten des
Musikvereins beim Vortrag des „Nachtgesangs im Walde“ von Schubert mit sowie bei den Liedern „Auf einem Baum ein
Kuckuck saß“ und Reinhard Meys „Diplomatenjagd“. Den Abschlusspunkt setzte nach fast drei Stunden ein gelungener
gemeinsamer Auftritt des Orchesters mit dem Chor: ein Jagdlied aus der Oper „Der Wildschütz“ unter der Gesamtleitung
von Meiers.
Südkurier 04.11.14 von Karin Walz